“Wir wollen alle geiles Essen”

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Essen & Trinken / Food / Social Business

Die Food Assembly in Kreuzberg

Es klingt hammerhart, kommt aber von Herzen: Hans-Christoph Peters, Landwirt in Brandenburg, würde seine Rinder am liebsten direkt auf der Weide erschießen und zum nächstgelegenen Schlachter bringen. Statt sie meistbietend an Fremde zu verkaufen, sie auf einen LKW zu verladen und womöglich stundenlang über die Autobahn zu schicken. Ich will davon eigentlich gar nichts wissen, ich mag Rinder am liebsten lebendig. Mit Hans-Christoph unterhalte ich mich trotzdem ganz gern. Wir kommen in der Lisboa Bar am Boxhagener Platz ins Gespräch, bei der Friedrichshainer Food Assembly. Kurz: einer kleinen Versammlung für gutes Essen. Ein “Futter Kollektiv”, wie mein Freund die “Food Assembly” mal eben lässig ins Deutsche übersetzt.

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Auf geht’s

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Redaktionelles
Three tattooed men hanging out / Foto: Urs Siedentop

“Three tattooed men hanging out” Foto: Urs Siedentop/Stocksy

Moin!
Nochmal frische Luft schnappen – wie die Jungs da oben – und los geht’s.
Hier kommen sie, die ersten Beiträge in meinem noch ganz frischen Blog über die Wirtschaft.

Gleich am Anfang geht’s um Berliner Unternehmer aus einer ebenso köstlichen wie aufregenden Branche. Essen. Ist ja ein großes und beliebtes Thema in Berlin geworden. Vom Street Food über Food Trucks bis zu vielen regionalen Manufakturen. Ich habe mir für den Start meines Blogs vier Unternehmen ausgeguckt, weil ich sie gern in meiner Küche stehen habe und einfach neugierig war, wie die Menschen dahinter das machen. Wie sind sie gestartet? Wofür schwitzen sie Tag für Tag? Was treibt sie an und was beschert ihnen schaflose Nächte? So in etwa.

“Erstmal anzufangen ist das Wichtigste.” Manu Kumar

Diana Bach legt sich bei Ostmost dafür ins Zeug, dass wir mehr Streuobst trinken. Martin Arning findet, dass alle das Recht auf gutes Brot haben und hat deshalb Brotliebling mitgegründet. Manu Kumar baut in Kreuzberg seine eigene Tee-Manufaktur auf. Und Raphael Wozniak liebt es, in der Berliner Kaffeerösterei die Bohnen zu bräunen (Beitrag kommt bald).

Gemeinsam ist ihnen, dass sie nicht einfach nur gute Sachen machen. Sie wirtschaften auf eine ganz besondere Weise, haben nicht nur ihren Umsatz im Blick, sondern Feuer unterm Hintern.

 

Ostmost

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Um Kaiser Wihelm näher zu kommen, hätte man vor gut hundert Jahren vor seinem Schloss campieren müssen. Heute trifft man ihn auf dem Dach der Neukölln-Arkaden. Oder am Moritzplatz. Man kann ihn mit Wodka trinken oder pur.

Und ganz nebenbei rettet man Streuobstwiesen, Grünspechte, Steinkauze, Rotfüchse und viele andere Tiere und Pflanzen. Wie das alles zusammenhängt? Die Macher von “Ostmost” pressen Saft aus den Äpfeln, die auf Streuobstwiesen wachsen. Und diese Äpfel haben Namen, mit denen man an der Bar schon beeindrucken kann: Geheimrat Dr. Oldenburg, Minister von Hammerstein, Geflammter Kardinal und eben auch Kaiser Wilhelm.

Klunkerkranich _Totale 1

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Adieu Graubrot, hallo Revolution

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Gründer / Social Business / Social Entrepreneurs / Start-up
Martin Arning_Brotliebling_Juli2015

Martin Arning, einer der Gründer vom Brotliebling

Dass er an einer kleinen Revolution bastelt, merkt man Martin Arning überhaupt nicht an. Alle haben das recht auf gutes Brot, davon ist er überzeugt. Und deshalb sollen wir unser Brot am besten selbst backen und dafür eine ganze Stange mehr Geld zahlen als beim Bäcker um die Ecke. Klingt schräg. Hat aber Charme, ich hab’s ausprobiert.

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